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CL VII Immunphänotypisierung

Zusammenfassung

Das Cluster-Labor bietet eine umfassende und standardisierte Plattform für das Immunmonitoring und die funktionale Immunanalyse, welche für verschiedenste interdisziplinäre Projekte und Forschungsbereiche benötigt wird. Ein Krankheitsgen kann nicht nur eine einzelne Facette des Immunsystems beeinträchtigen, sondern auch zu verschiedenen Kompensationseffekten führen, welche durch einfache off-the-shelf Assays oft nicht zu erkennen sind. Beim therapeutischen Eingreifen umfassen die klinischen Endpunkte ihrer Definition nach oft nicht die immunologische Remission. Aus diesem Grund werden standardisierte Assays zum Immunmonitoring benötigt, die sensibel genug sind, um die kleinsten Unterschiede verschiedener Krankheitsstadien zu entdecken und die Intra- und Interassayvarianz zu minimieren. Dieser Ansatz ist von besonderer Bedeutung bei der Untersuchung des Einflusses der Immunnmodulation auf innovative Therapien, die im CCIM angewendet werden. Das CL wird diese standardisierten Assays bereitstellen und neue Technologien zur Immunphänotypisierung und der funktionalen Immunanalyse von entzündlichen Barriereerkrankungen bewerten. Die vom CL bereitgestellten Leistungen konzentrieren sich auf (1) Immunphänotypisierung (mehrfarbige Durchflusszytometrie, Hochgeschwindigkeitszellsortierung, quantitative Zytometrie, TCR/BCR-Repertoireanalysen, Multiplex-Zytokinmessungen); (2) Autoantikörper-Profiling; (3) Gewebe-(Mikro)-Arrays und (4) moderne Bildgebungsverfahren in kleineren Kohorten ausgewählter Patienten (Endomikroskopie, 2-Photonen-Mikroskopie). Darüber hinaus werden die Daten aus den Immunmonitoring-Studien archiviert, um sie in späteren Studien zur Biomarkerentwicklung und Immunintervention verwenden zu können.

Beitrag zur wissenschaftlichen Agenda

Das Cluster-Labor bietet eine standardisierte Plattform zum Immunmonitoring und die detaillierte Charakterisierung von Patienten und Kontrollen mittels: (1) Analysen von Immunreaktionen (Zytokine, Phosflow, TCR/BCR-Repertoire, quantitative Bildplattform für dynamische Prozesse), (2) zentrale Kapazitäten zur Zellsortierung für genomische, epigenetische und funktionale Untersuchungen von definierten Zelluntergruppen, (3) Archivierung, Reporting und Auswertung von komplexen Immundatensets zur Entwicklung von Biomarkern und (4) technische Entwicklung von Biomarker-Strategien für Immuninterventionsstudien.

 

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