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CL VIII Nukleotidlabor

Zusammenfassung

In der ersten FP war der Zugang zu umfassenden DNA/RNA-Analysen entscheidend für die Agenda des Clusters im Hinblick auf die genetische und funktionale Genomik. Mit dem Aufbau des Nukleotidlabors in der zweiten FP verschiebt sich der Fokus nun weiter in Richtung sequenz-basierter Ansätze, welche durch die Entwicklung leistungsfähiger paralleler Sequenzier-Technolgien möglich geworden sind. Die Infrastruktur wird als Think Tank für eine innovative Protokollentwicklung aufgebaut, garantiert darüber hinaus aber auch ein hohes Maß an Prozessoptimierung und -standardisierung, einschließlich einer engen Verknüpfung mit den Datenmanagementverfahren. Instrumente des Projektmanagements werden dabei ebenfalls integriert, um das Labor zu einer bereichsübergreifenden Einrichtung zu machen.

Beitrag zur wissenschaftlichen Agenda

Es wird der Hauptbeitrag dieses Cluster-Labors sein, den schnellen Zugriff auf umfassende Sequenzinformationen aus den Genomen von Patienten oder relevanten Modellorganismen und andere komplexe Sequenzräume (z.B. Transkriptome, Methylome, miRNome) zu gewährleisten. Das CL bietet: (1) gemeinsamen Zugriff auf umfangreiche Genotyp- und Sequenzinformationen, (2) transparente Verfahren zur Probenbearbeitung und -aufbereitung nach Standardvorgehensweisen (SOP) und Qualitätsmanagement-Standards, (3) neue Anwendungen und Protokolle (z.B. aktuelle interne Protokolle für RNA Seq, run-on Seq, riboIP-Seq) und (4) Einführung von Einzelmolekül-Sequenzierung.

Abbildung: Darstellung des Arbeitsgebiets des Clusterlabors.

 

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