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CL XI Epidemiologie

Zusammenfassung

Das Cluster-Labor XI basiert auf der Biobank popgen und führt Populationsstudien im Rahmen des strengen (und geprüften) popgen-Datenschutzkonzepts durch. CL XI wird seine gegenwärtigen Ansätze zum epidemiologischen Studiendesign und zur Abschätzung der Umweltexposition für eine gemeinsame Nutzung im Cluster weiterentwickeln und sich dabei auf die Analyse von Gen-Gen- und Gen-Umwelt-Interaktionen konzentrieren. Bei der beabsichtigen Generierung neuer Proben und Daten wird CL XI hauptsächlich mit den Forschungsbereichen RA I, II, VI und CL VII zusammenarbeiten. Dabei wird CL XI familienbasierte, prospektive Studien mit allen Verwandten ersten Grades von Patienten mit entzündlichen Barriereerkrankungen durchführen, die bereits in popgen registriert sind. Morbus Crohn wird aufgrund seiner starken genetischen Risikokomponente und dem Ausbruch im jungen Alter zum vielversprechendsten Ansatzpunkt für weitere Forschungen. Familienbasierte, prospektive Studien erlauben eine effizientere Identifizierung der genetischen und umweltbedingten Krankheitsauslöser. Darüber hinaus beabsichtigt CL XI, die methodische Expertise für eine detailliertere Charakterisierung der relevanten Umweltexposition zu liefern und diese für verschiedene Projekte anderer Forschungsbereiche des Clusters zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wird das Biomaterial aus den popgen-Populationen mittels der Erstellung von metabolomischen Profilen und der Zusammenführung von biomedizinischen und umweltabhängigen Informationen noch intensiver analysiert werden, als dies bisher der Fall war.

Beitrag zur wissenschaftlichen Agenda

Hauptaufgabe dieses Cluster-Labors ist es, einen Rahmen für die Bewertung von genetischen und umweltabhängigen Daten in Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern zu schaffen. Das Labor bietet: (1) die Entwicklung und Implementierung von Methoden zur Generierung von Daten/Biomaterial für Studien zur Umweltexposition, (2) Rekrutierung von Verwandten ersten Grades (Verwandtschaftskohorten) von Patienten mit entzündlichen Barriereerkrankungen, die bereits an popgen-Studien teilnehmen oder teilgenommen haben, (3) eine Struktur für langfristige Nachfolgestudien in den familienbasierten Kohorten zu Krankheitshäufigkeit und Risikomarkern für die Früherkennung und (4) methodische Expertise bei statistischen Algorithmen für die molekular-epidemiologische Analyse von Gen-Gen- und Gen-Umwelt-Interaktionen bei Entzündungskrankheiten.

 

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