Research Area H - Typ VII Kollagen

Leiter: Detlef Zillikens (Dermatologie)

Typ VII Kollagen vermittelt die Verankerung von Epidermis und Epithel auf dem darunter liegenden Bindegewebe. Genetische Defekte oder Autoantikörper gegen dieses Strukturprotein führen zu generalisierter Blasenbildung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses integrierten Forschungsnetzwerks (IRN) gelang erstmals die Etablierung experimenteller Modelle, mit denen sowohl die Autoimmunantwort gegen Typ VII Kollagen als auch die Blasenbildung phänokopiert werden. Das IRN nutzt konsequent die wissenschaftliche Exzellenz der Forschungsbereiche A-E für die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und untersucht die genetische Suszeptibilität für autoimmunologische Blasenbildung an der Haut sowie Möglichkeiten zur Modulation der Autoantikörper-Produktion. Effektormechanismen (d.h. Strukturänderungen des Autoantigens selbst und lokale Entzündungsreaktionen), die nach Bindung der Autoantikörper die Gewebeschädigung vermitteln, werden charakterisiert. Die hier gewonnen Erkenntnisse gehen über die Grenzen dieser Modellerkrankung für organspezifische Autoimmunität hinaus und haben generell Implikationen für die molekulare und zelluläre Autoantikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (junge/neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstrichen)

Rober Häsler, Rolf Hilgenfeld, Saleh Ibrahim, Dieter Kabelitz, Tamas Laskay, Ralf Ludwig, Thomas Peters, Frank Petersen, Enno Schmidt, Stefan Schreiber, Karsten Seeger, Xinhua Yu, Jürgen Westermann

Ressourcen

Genotypisierungs- und Sequenzierungskapazitäten (siehe RA-A), verschiedene in vitro und in vivo Modelle für Autoimmunerkrankungen, STD NMR, Röntgenkristallographie

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