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Auszeichnung für Nephrologe Andreas Linkermann - Kieler Nierenexperte wird zum zweiten Mal mit Preis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie geehrt

16.09.2015

Privatdozent Dr. Andreas Linkermann, Mitglied im Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“ und Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie Klinik für Nieren-und Hochdruckkrankheiten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) mit dem Franz-Volhard-Preis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde auf der diesjährigen Jahresversammlung der DGfN in Berlin verliehen. Mit dem Preis ehrt die Fachgesellschaft herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen. Wie üblich wurde der Preis auch in diesem Jahr zwischen zwei Personen geteilt. Linkermann erhielt bereits 2014 eine Auszeichnung der DGfN (Carl-Ludwig-Preis).

Linkermann forscht an klinisch relevanten Zelltodmechanismen mit besonderem Fokus auf regulierter Nekrose. Diese spezielle Form des Zelltodes spielt bei vielen Erkrankungen eine Rolle. Im Rahmen von Autoimmunerkrankungen und Durchblutungsstörungen sind Nekrosen ursächlich für die Entstehung entzündlicher Prozesse. Nekrotische Zellen platzen und sind dadurch der wahrscheinlich stärkste Auslöser für eine Entzündungsreaktion im Körper. „An dieser Stelle setzen wir mit unserer Forschung an“, so Preisträger Linkermann. „Wir wissen heute, welche Eiweiße im Vorfeld des Zelltodes wie miteinander kommunizieren. Diese Wege wollen wir zukünftig medikamentös beeinflussen, damit wir Durchblutungsstörungen und entzündliche Erkrankungen ursächlich behandeln und deren Entstehung langfristig hoffentlich aufhalten können.“


Kontakt:
PD Dr. Andreas Linkermann
Klinik für Innere Medizin IV
E-Mail: andreas.linkermann@uksh.de

Dr. Tebke Böschen
Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“
E-Mail: tboeschen@uv.uni-kiel.de
Internet: www.inflammation-at-interfaces.de

Der Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces/Entzündungsforschung“ wird seit 2007 durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit einem Gesamtbudget von 68 Millionen Euro gefördert; derzeit befindet er sich in der zweiten Förderphase. Die rund 300 Clustermitglieder an den insgesamt vier Standorten: Kiel (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein), Lübeck (Universität zu Lübeck, UKSH), Plön (Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie) und Borstel (Forschungszentrum Borstel – Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften) forschen in einem innovativen, systemischen Ansatz an dem Phänomen Entzündung, das alle Barriereorgane wie Darm, Lunge und Haut befallen kann.

Exzellenzcluster Entzündungsforschung
Wissenschaftliche Geschäftsstelle, Leitung: Dr. habil. Susanne Holstein
Postanschrift: Christian-Albrechts-Platz 4, D-24118 Kiel
Telefon: (0431) 880-4850, Telefax: (0431) 880-4894
E-Mail: spetermann@uv.uni-kiel.de

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Internet: www.inflammation-at-interfaces.de