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Nachbericht zum Besuch von Thomas Stritzl beim Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“

12.06.2014

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, besuchte am 23. April 2014 den Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces / Entzündungsforschung“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Stritzl zeigte sich tief beeindruckt von der Arbeit vor Ort: „Mein besonderer Dank gilt den Forscherinnen und Forschern. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Arbeit des Exzellenzclusters europaweit einmalig ist. Diese gebündelte Expertise trägt zur Sicherung zukunftssicherer Arbeitsplätze bei und holt Investitionen in unser Land.“ Der Geschäftsleitung des Clusters sicherte er auch weiterhin die Unterstützung der Bundesebene für Forschung, Wissenschaft und Bildung zu. „Die Bundesregierung legt in ihren Finanzplänen einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Forschung und Entwicklung. Unsere Ziele sind dauerhafte Planungssicherheit, sichere Arbeitsplätze und die Ausbildung von Nachwuchskräften.“

Kernaufgabe der Mitglieder des Clusters ist die Forschung an der Prävention von Entzündungskrank-heiten, die an sogenannten Barriereorganen entstehen, wie Darm, Lunge und Haut. Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, die zu Krankheiten wie Morbus Crohn, Asthma und Psoriasis führen. In Deutschland allein leiden etwa zehn Prozent aller Kinder unter 15 Jahren an Asthma. Weltweit sind bis zu 300 Mio. Menschen betroffen. Sie alle können von der Arbeit des Exzellenzclusters profitieren. „Wir wollen langfristig Konzepte entwickeln, um Entzündungserkrankungen der Barierreorgane in einem frühen, klinisch noch weitgehend unauffälligen Stadium zu erkennen und zu behandeln, so dass diese gar nicht erst entstehen können“, erläutert Stefan Schreiber, der Sprecher des Exzellenzclusters und Direktor der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, sowie Professor an der Medizinischen Fakultät der CAU. „Auch in struktureller Hinsicht ist der Cluster innovative Wege gegangen: Eine Reihe von besonders vernetzenden Maßnahmen wie gemeinsame Ausbildungsaktivitäten unterstützen das Miteinander von Medizinerinnen und Medizinern sowie von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern im Cluster“, fährt Schreiber fort.

Investitionen in die Forschung notwendig für erfolgreiche Zukunft


Thomas Stritzl besuchte die Kieler Ambulanz des Exzellenzzentrums Entzündungsmedizin des UKSH und gewann einen praktischen Einblick in die Versorgung. Im Zentrum für Molekularbiologie (ZMB) wurden ihm Sequenziergeräte der übernächsten Generation gezeigt sowie die schleswig-holsteinische Biobank popgen vorgestellt. Die hier gesammelten Daten und Bioproben dienen einem besseren Verständnis für die Ursachen der großen Volkskrankheiten wie u.a. Asthma und chronische Darmentzündungen. „Dass diese Forschungsergebnisse nach ihrer Entdeckung ungewohnt schnell in die praktische Anwendung überführt und damit für die Patienten nutzbar gemacht werden, ist beeindruckend. Diese Nähe der Grundlagenforschung zu den Patienten auf dem Gebiet der Entzündungsforschung ist einmalig“ freute sich Stritzl.

 

 

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Internet: www.inflammation-at-interfaces.de

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