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Schutzmantel gegen Neurodermitis

04.04.2017, unizeit

Cluster-Professor Stephan Weidinger hat an der Universitäts-Hautklinik Kiel eine Neurodermitis-Präventionsstudie initiiert. Zusammen mit seiner Kollegin Profes­sorin Regina Fölster-Holst, die ebenfalls Mitglied im Exzellenzcluster Entzündungsforschung ist, lädt er werdende Eltern dazu ein, mit ihrem neugeborenen Kind an der Studie teilzunehmen. Voraussetzung ist, dass min­destens ein Elternteil oder ein Geschwisterkind an Neurodermitis, allergischem Asthma oder allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) erkrankt ist oder erkrankt war. In diesen Fällen besteht ein stark erhöhtes Risiko für das Neugeborene, an Neurodermitis zu erkranken. Geprüft wird ob, die tägliche Anwendung von pflegenden Cremes Babys, den Ausbruch einer Neurodermitis verhin­dert. Analysiert wird außerdem, wie sich die Schutzfunktion der Haut und ihre Besiedlung mit Bakterien entwickelt. "Menschen mit Neurodermitis haben einen angeborenen Defekt der Hautbarriere. Das heißt, der Schutzmantel der Haut ist schwach. Zum Ausbruch der Erkrankung kann es kommen, wenn die Haut durch bestimmte Stoffe oder Allergene gereizt wird. Wenn man dafür sorgt, dass die Hautbarriere stabil bleibt, eben durch die konsequente Anwendung der Basispflege, könnte dies das Auftreten der Erkrankung verhindern",  erklärt Weidinger, der die genetischen Grundlagen von Neurodermitis erforscht hat.

Den vollständigen Artikel können Sie in der unizeit Nr. 90 lesen:

http://www.uni-kiel.de/unizeit/index.php?bid=900802

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