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Zahlen, Daten, Fakten

Optimale Bedingungen für die Forschung

Dem erfolgreichen Clusterantrag folgte in 2008 eine stringente Umsetzung der strukturellen Ziele. Oberste Priorität hatte neben dem Ausbau der technischen Infrastruktur die zügige Besetzung der ausgeschriebenen Professuren. Dazu leisteten auch die Universitäten zu Kiel und Lübeck, das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön sowie das Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, einen großen Beitrag.

1. Personal

Der Exzellenzcluster Entzündungsforschung hat zurzeit an den Universitäten Kiel und Lübeck, dem Forschungszentrum Borstel und dem Max-Planck-Institut in Plön 167 Mitglieder, darunter 109 Professoren und 9 Professorinnen (Stand: 25.05.2009). Insgesamt 86 Kandidaten haben sich auf die zwölf ausgeschriebenen Professuren beworben, darunter waren 21 (24 Prozent) Frauen. Drei Frauen und neun Männer bekamen den Zuschlag. Die meisten von ihnen (75 Prozent) waren zum Zeitpunkt der Berufung unter 40 Jahre alt. Das Durchschnittsalter betrug 32,75 Jahre.

Grafik_Altersverteilung

2. Organisation und Struktur

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand. Diesem gehören je zwei Vertreter der Forschungsbereiche A bis E und je ein Vertreter der Bereiche F bis I, eine Gleichstellungsbeauftragte sowie ein/e Vertreter/in der Nachwuchswissenschaftler an. Die Geschäftsleitung sorgt mit Unterstützung von Geschäftsstelle und Medienrepräsentanz für die Umsetzung der im Vorstand getroffenen Entscheidungen und wird von ihm eingesetzt. Externe Experten im wissenschaftlichen Aufsichtsrat beraten den Cluster wissenschaftlich und strategisch.

Grafik_Organigramm
 
Grafik Stellenbesetzung

3. Stellenbesetzung

Erfreulich war die zügige Stellenbesetzung. Das Bewerbungsverfahren dauerte zwischen 18 und 43 Wochen, im Schnitt vergingen 33,4 Wochen von der Bewerbung bis zur Besetzung. Zwei der neu berufenen Professoren waren zuvor im Ausland (Kanada, Frankreich) tätig und kehrten für die Tätigkeit im Exzellenzclusternach Deutschland zurück. Auch die weitere Stellenbesetzung schreitet stetig voran. Im April 2009 waren 75 Prozent aller wissenschaftlichen Stellen und die der technischen Assistenzen besetzt.

4. FinanzenIm Jahr 2008 wurden Fördermittel in Höhe von 4.962.000 Euro umgesetzt. 711.000 Euro entfielen auf Personalkosten (Professoren sowie wissenschaftliches und technisches Personal) und 1.096.000 Euro auf Verbrauchsmaterial und Laborbedarf. Hierzu zählen zum Beispiel auch die Sequenzierchemikalien, die von vielen Arbeitsgruppen des Clusters benötigt werden und erhebliche Summen verschlingen.

Grafik_Fördermittel

4. Finanzen

Im Jahr 2008 wurden Fördermittel in Höhe von 4.962.000 Euro umgesetzt. 711.000 Euro entfielen auf Personalkos ten (Professoren sowie wissenschaftliches und technisches Personal) und 1.096.000 Euro auf Verbrauchsmaterial und Laborbedarf. Hierzu zählen zum Beispiel auch die Sequenzierchemikalien, die von vielen Arbeitsgruppen des Clusters benötigt werden und erhebliche Summen verschlingen.

Für die Arbeit der Geschäftsstelle und der Medienrepräsentanz wurden 622.000 Euro verwendet. Diese Summe teilte sich auf in Personalkosten (Geschäftsführung und Assistenz, Medienrepräsentanz) und Ausgaben für Dienstleistungen wie zum Beispiel dem Aufbau des Intranets, Reisekosten, Produktionskosten der Clustermedien (Internetauftritt, Broschüre und Newsletter) und Technologietransfer. Zum Posten zentrale Ausgaben für die Verbesserung von Kommunikation und zentral zugänglichen Technologien (812.000 Euro) zählen unter anderem die Ausgaben für die Durchführung der wissenschaftlichen Veranstaltungen Cluster Lecture und Cluster Symposium, aber auch die Installation eines Videokonferenzsystems und die Erweiterung des Literaturangebots (Nature, Elsevier). Außerdem ist hierin die Beteiligung des Clusters am Ausbau des Beschleunigers PETRA III am DESY in Hamburg erfasst. Der größte Posten im Jahr 2008 waren die Investitionen in Höhe von 1.720.000 Euro. Hierunter fallen kleinere Anschaffungen wie Zentrifugen, spezielle Mikroskope und die Generierung von verschiedenen Stämmen transgener Mäuse, die speziell für die Forschung im Exzellenzcluster benötigt werden, vor allem aber auch große Investitionen, zum Beispiel ein neuer Gen-Sequenzierer und die Erweiterung der Kapazitäten für die Forschung in Laboren der Sicherheitsstufen 2 und 3, in denen z.B. mit humanpathogenen Erregern gearbeitet werden kann. Auch ein Sequencer-Knoten wurde angeschafft, da die bisher vorhandene IT-Ausstattung nicht ausreichte für die enormen Datenmengen, die bei der Suche nach Krankheitsgenen verarbeitet werden müssen.

 

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