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Mikroben, Mäuse und Menschen

An Ideen für neue Forschungsprojekte mangelt es den neu berufenen Professoren im Cluster nicht. Bereits innerhalb des ersten Jahres haben sie Kooperationspartner gefunden, um ihre Ideen rasch umsetzen zu können. Drei Beispiele für eine gelungene Vernetzung über Standort- und Fächergrenzen.

Evolutionärer Hintergrund

„Nothing in biology makes sense except in the light of evolution“, zu deutsch: „Nichts in der Biologie ist sinnvoll außer im Lichte der Evolution betrachtet“. Professor John Baines zieht dieses Zitat des russisch-amerikanischen Genetikers und Evolutionsbiologen Theodosius Dobzhansky (1900-1975) heran, um zu erklären, warum sich für ihn so vielfältige Forschungsmöglichkeiten bieten. „Ich habe wirklich viele interessante Möglichkeiten im Rahmen des Exzellenzcluster gefunden. Denn eigentlich hat alles einen evolutionären Hintergrund.“ Der Evolutionsbiologe und Populationsgenetiker konzentriert sich in der Forschung zurzeit auf die Bakteriengesellschaft, das Mikrobiom, im Darm und welche Funktionen sie erfüllt. Dabei interessiert ihn vor allem die Koevolution zwischen Wirt und Bakterien, und wie sich das auf Gesundheit und Krankheit des Einzelnen auswirkt.

Baines: „Wenn wir genetische Unterschiede zwischen Individuen identifizieren können, die einerseits die bakterielle Besiedlung beeinflussen und gleichzeitig die Anfälligkeit für chronische Erkrankungen erhöhen, dann bringt uns das wirklich weiter.“

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