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Was ist PHSH?

Die Universitäten Kiel und Lübeck gründen zusammen mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) eine neue Institution für klinische Forschung. Mit „Precision Health in Schleswig-Holstein” (PHSH) unterstreicht Schleswig-Holstein seinen Anspruch als Gesundheitsland die Medizin der Zukunft an vorderster Front zu entwickeln. In PHSH steuern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z.B. im Rahmen des „Schleswig-Holstein Excellence Chair”–Programms durch externe Begutachtung ausgewählt werden, direkt die klinischen Forschungsmöglichkeiten im UKSH. Dadurch ist sichergestellt, dass Patientinnen und Patienten immer Zugang zu den neuesten Innovationen haben. Schleswig-Holstein setzt sich mit dieser Exzellenz-gesteuerten Förderung der klinischen Forschung im bundesweiten Vergleich an die Spitze.

Foundation PHSH
Professor Jens Scholz (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein), Professorin Gabriele Gillessen-Kaesbach (UzL) und Professor Lutz Kipp (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) unterzeichneten heute, 8. März 2018, die Gründungsurkunde für „Precision Health in Schleswig-Holstein”.

Grundlagen für PHSH

Ein fundamentaler Grundstein für die erfolgreichen Strukturen von PHSH wurde durch die langjährige Zusammenarbeit innerhalb des Exzellenzclusters „Inflammation at Interfaces” gelegt, der momentan im Bundeswettbewerb um eine erneute Förderung steht. Ein Start für PHSH wurde durch die bereits im vergangenen Jahr zu den ersten „Schleswig-Holstein Excellence Chairs” berufenen acht Wissenschaftlern gelegt. Weitere Runden werden hier folgen, so dass immer die exzellentesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in PHSH beteiligt sind. Die Steuerungs/Governance-Struktur von PHSH soll eine direkte Interaktion zwischen anwendungsorientierten Forschenden und den Entscheidungstragenden in der Administration des UKSH fördern.


Copyright: Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces”
Kurze Stellungnahmen zum Gründungsakt von PHSH am 8. März 2018.

Beteiligung der Landesregierung

Die Landesregierung hat die Grundlagen für PHSH im neuen Hochschulgesetz des Landes SH gelegt. Dieses hat mit seiner jüngsten Novelle eine solche partnerschaftlich betriebene Einrichtung erst ermöglicht. PHSH startet mit einer substantiellen Unterstützung vom Land Schleswig-Holstein und den Universitäten. Mit diesen Mitteln werden innerhalb des UKSH Möglichkeiten geschaffen, die forschenden Ärztinnen und Ärzte zu unterstützen, Infrastrukturen für die Forschung bereitzustellen und Geldflüsse in die patientenzentrierte Forschung zu lenken. Mittelfristig wird PHSH auch Bundesmittel beantragen.

Strukturen von PHSH
Abbildung/Copyright: Renate Nikolaus/Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces”
Übersicht über die Strukturen von „Precision Health in Schleswig-Holstein”.

Hintergrund: Exzellente Forschung „Made in Schleswig-Holstein”

Der Schleswig-Holstein-weite Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces” erforscht seit 2007 mit seinen mehr als 300 Mitgliedern die Ursachen chronisch-entzündlicher Erkrankungen an Barriereorganen wie Haut, Lunge und Darm. Aktuell bewirbt sich der Cluster für eine dritte Förderperiode im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. PHSH ist der Motor, der innerhalb des neuen Clusters Gelder an die richtige Stelle bringt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sowie Ärztinnen und Ärzte miteinander in der patientenzentrierten Forschung verbindet. Sollte der Forschungsverbund Ende September ein positives Votum der DFG erhalten, würde in der nächsten Förderperiode auch eine inhaltliche Weiterentwicklung des Namens die Wichtigkeit der Translation von Forschungsergebnissen deutlich machen: Aus „Inflammation at Interfaces” würde „Precision Medicine in Chronic Inflammation” werden.

 

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