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Ernährung

Aufgrund der steigenden Zahl von Fällen chronischer Entzündungskrankheiten in unserer heutigen Gesellschaft stehen unter anderem auch Änderungen in unserer Lebensweise unter Verdacht chronische Entzündungen auszulösen. Dazu gehören auch Veränderungen in unserem Essverhalten. Allerdings können Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln auch Entzündungsreaktionen unterdrücken.

Mittlerweile wird immer klarer, dass verschiedene Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln positiven Einfluss auf die Gesundheit und sogar Krankheitsvorbeugende Wirkung haben können. Sie können den Blutdruck, den Zucker- oder Cholesterinspiegel - regulieren und auch anti-entzündliche Wirkungen sind nachgewiesen.

Forscher des Clusters Entzündungsforschung studieren die Entzündungshemmende Wirkung verschiedener Inhaltstoffe. Dabei stehen unter anderem Polyphenole und Flavonoide, so genannte sekundäre Pflanzenstoffe im Fokus. Für chronische Entzündungserkrankungen sind unter anderem Flavonoide bedeutsam. Studien haben bewiesen, dass diese in verschiedenem Obst und Gemüse, grünem Tee und rotem Wein vorkommende Untergruppe der Polyphenole entzündungshemmend wirkt.  Von anderen Polyphenolen wird angenommen, dass sie geeignet sein könnten, Herzkreislauferkrankungen oder Krebs vorzubeugen.

Individuell abgestimmte Ernährung für Risikopatienten

Ein Ziel ist es Ernährung verstärkt zur Krankheitsprävention einzusetzen, individuell abgestimmt: für Menschen mit genetischen Auffälligkeiten und damit einem erhöhten Erkrankungsrisiko. Die "personalisierte Ernährung" soll hier bereits frühzeitig einem Ausbruch der Erkrankung vorbeugen, auch durch den vermehrten Konsum von anti-entzündlich wirkenden Nahrungsmitteln.

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