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Entzündung erforschen und verstehen

Chronische Entzündungen an Barriereorganen (Haut, Lunge, Darm) sind das zentrale medizinische Problem vieler Zivilisationskrankheiten wie Psoriasis, Asthma oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Neben diesem direkten Krankheitsbezug wird es zunehmend offensichtlicher, dass Entzündungsreaktionen an einer Vielzahl anderer Erkrankungen (z. B. koronare Herzerkrankung oder Krebs) beteiligt sind. Zur Verbesserung der interdisziplinären Erforschung von Entzündungsprozessen bündelt der Cluster die Kompetenzen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an sechs Institutionen: den Universitäten zu Kiel und zu Lübeck, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sowie dem Leibniz-Zentrum Borstel und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Plön.

Im Exzellenzcluster Entzündungsforschung haben mehr als 300 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsaktivitäten in Forschungsgebiete (Research Areas) gebündelt, um durch eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit die Erforschung von Entzündungsprozessen und die Entwicklung von Therapien voranzutreiben.

Während der ersten erfolgreichen Förderperiode (1st FP) (2007 - 2012) war die Forschung in 8 unterschiedlichen Forschungsgebieten organisiert.

Als Folge eines wissenschaftlichen Paradigmenwechsels hat der Cluster in der zweiten Förderperiode (2nd FP) die meisten seiner Forschungsgebiete umstrukturiert, um ein ideales, interaktives wissenschaftliches Umfeld zu schaffen. Ein neues strukturelles Element der zweiten Förderphase sind die Clusterlabore, die eine Interaktionsplattform unterschiedlicher Foschunggebiete darstellen und die Keimzellen für die Entwicklung von Technologie, Wissen, Nachwuchsförderung und Infrastruktur darstellen.

Die Abbildung zeigt das Verhältnis zwischen den neuen und alten Forschungsgebieten und wie die verschiedenen Strukturen der ersten Förderperiode in neue Forschungskonzepte überführt wurden.

Grafik Phase II

Abbildung: Strukturelle Umwandlung des Clusters beim Übergang von der ersten in die zweite Förderperiode. Dabei blieben im Kern nur die Forschungsgebiete A und E erhalten, alle anderen Forschungsgebiete haben sich inhaltlich so weiterentwickelt, dass sie neue Themengebiete um die Kerngebiete der zentralen Forschungsagenda des Clusters bilden.

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