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Ausgezeichnete medizinische Bildgebung

19.09.2017

Andreas B. Schmidt, Doktorand in der Arbeitsgruppe von Cluster-Mitglied Jan-Bernd Hövener, hat im Rahmen des Studentenwettbewerbs der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) den geteilten zweiten Platz errungen. Mit seinem Betrag "Hyperpolarization without a polarizer - first 13C-MRI in vivo" setzte er sich gegen 62 weitere Bewerber durch. Schmidt war maßgeblich an der Entwicklung einer neuen Methode für die Herstellung hyperpolarisierter MRT-Kontrastmittel beteiligt (Schmidt et al, Nature Communications 2017). Die erste in vivo Anwendung der Methode, welche - verglichen mit bisher gängigen Verfahren - eine drastische Vereinfachung bedeutet, war Inhalt des vorgestellten Beitrages.

Diese neuartigen, nanometergroßen Kontrastmittel sind vielversprechende Hoffnungsträger für die "Medizin von Morgen". Beispielsweise für die schonende, nichtinvasive und strahlungsfreie Messung und Bildgebung von Stoffwechselvorgängen, zum Beispiel im Darm oder in Tumoren. Insbesondere für den Zukunftsbereich Personalisierte Medizin und in der Onkologie sind Einblicke in den Stoffwechsel sehr nützlich und versprechen einen spürbaren Mehrwert für die Patientinnen und Patienten, zum Beispiel weil Erkrankungen früher erkannt werden oder weil behandelnde Ärzte besser bewerten können, ob eine Therapie anspricht oder nicht.

Andreas Schmidt forscht in der Emmy Noether Gruppe "Molekulare und Metabolische MRT" von Cluster-Mitglied Prof. Hövener (Molecular Imaging North, Competence Center, MOIN CC), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Schmidt ist Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung. Die betreffende Arbeit hat Schmidt in der Gruppe von Prof. Hövener in der Forschungsabteilung für Medizin Physik, Prof. Hennig, am Universitätsklinikum Freiburg durchgeführt. Die zugrundeliegende Originalarbeit erschien kürzlich in Nature Communications: http://www.nature.com/ncomms/2017/170306/ncomms14535/full/ncomms14535.html


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